Eigentlich wollte sich der Amerikaner „Bill“ nur eine Ausgabe von Windows Vista in der teuren Ultimate Edition kaufen, doch durch Fehler bei der Kaufabwicklung steckt sein Konto nun in den Miesen – Microsoft hatte den Kaufpreis fälschlicherweise ganze sieben Mal abgebucht.
Dies berichtet das US-Verbraucherblog Consumerist. Nach Angaben von Bill wollte er Microsofts Online-Shop Windows Marketplace nutzen, um eine Vollversion von Vista Ultimate zu erwerben. Während des Bestellprozesses wurden ihm jedoch Fehlermeldungen angezeigt, die besagten, dass die Abwicklung derzeit nicht möglich sei.
Der Kunde hielt sich an die Empfehlung, es später noch einmal zu versuchen. Ganze sechs fehlgeschlagene Versuche brauchte es in der Folge, bis es beim siebten Mal endlich mit der Bestellung klappte. Die Probleme nahmen damit aber erst ihren Anfang, denn am nächsten Morgen wurde er von seiner Bank kontaktiert, die ihn über die siebenfache Abbuchung durch Microsoft in Höhe von insgesamt 1632,05 US-Dollar informierte.
Microsoft hatte Bills Konto sieben Mal mit 233,15 US-Dollar für Windows Vista Ultimate Upgrade belastet, obwohl er eigentlich die Vollversion haben wollte. Was nun folgte gleicht einer Odyssee. Der enttäuschte Kunde kämpft noch immer um sein Geld und klagt über fehlende Unterstützung seitens des Softwarekonzerns.
Nach diversen Anrufen beim Microsoft-Kundendienst wurden zwar nach und nach die Kosten für die fehlerhaft georderten Vista-Versionen zurück erstattet, doch zwei der insgesamt sechs fehlerhaften Buchungen wurden bisher noch nicht rückgängig gemacht. Nach eigenem Bekunden steckt der Kunde, der sich selbst nur als IT-Manager an einer größeren US-Universität identifizierte, daher noch immer im Minus. …weiterlesen
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