Der Konsument

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AVIDES Media AG – Kein Geld zurück Garantie

Mai 6, 2009 · 1 Kommentar

Ich habe jetzt schon lange nicht mehr geschrieben. Aber nicht weil ich als Konsument so zufrieden bin, dass ich hier nix mehr reinschreiben kann. Sondern weil ich etwas faul geworden bin. .-)

Nun bin ich auf eine Firma so sauer, dass der Zorn sogar meine Schreibfaulheit beiseite schiebt.

Die Geschichte:

Meine Frau hat vor kurzem über Amazon einen Artikel der Firma Avides Media AG gekauft. Warum nicht? Wir kaufen seit Jahren bei Amazon und hatten nie Probleme, nicht einmal die Kleinsten. Gut meine Frau nimmt 2 von 3 Artikel und den dritten will sie an Avides Media AG zurück senden. Wir schauen auf die Amazon Site und wollen den normalen Weg der Rücksendung gehen. Aber da haben wir schon die erste Hürde. Wir gehen auf den Rücksendebutton und sehen nur Text. Ein Teil dieses Textes besagt, dass man sich mit der Firma über ein Formular in Kontakt treten soll. Darin sollte man beschreiben was man will und warum. Gut, so verlangt, so getan.

Es vergehehen 2 Wochen und ich denke mir, dass es schön langsam Zeit wäre eine Antwort zu bekommen. Ich setze mich zum Computer und suche eine E- Mail Adresse. Weil ich mir dachte, vieleicht hat das Formular von Amazon nicht funktioniert. Wir bekommen wieder keine Antwort. Mittlerweile sind wir in der dritten Woche und nach 4 Wochen endet die Rückgabefrist.

Ich rufe von Österreich die Hotline in Deutschland an, weil die österreichische Hotline für Amazon nicht funktioniert. Ich werde sehr nett beraten und es wird mir versprochen, dass sich Amazon darum kümmert. Siehe da ein paar Tage später kommt eine Mail mit einem Link um sich den Rückgabeschein auszudrucken. Keine Entschuldigung, oder eine andere Bemerkung zu diesem Fall.

Wir schicken den Artikel zurück. Amazon braucht eine Bestätigung der Rücksendung. Amazon braucht genaue Daten. Amazon braucht noch einmal Daten.

Mittlerweile habe ich dieser verbrecherisch agierenden Firma auf der Amazon Plattform auch eine schlechte Bewertung geschrieben. Und was macht die Avides daraufhin?  Sie schicken mir allen ernstes eine Mail mit der Aufforderung, daß ich mir die Bewertung noch einmal überlegen sollte. Sie verstehen es jetzt gar nicht warum sie schlecht bewertet werden. Nun frage ich mich, wie dumm oder oberflächlich muss man sein? Ich habe ihnen geantwortet, daß ich überhaupt nichts zurückziehe und Bewertungen genau dafür da sind um vor solchen Machenschaften zu warnen.

Der momentane Status ist, dass der Artikel wieder bei der AVIDES MEDIA AG ist und wir unser Geld nach fast 6 Wochen noch immer nicht zurückbekommen haben.Mittlerweile habe ich so an die 10 Mails verfasst und einen teuren Anruf nach Deutschland durchgeführt.

Ich rate jedem ab, bei der Firma AVIDES MEDIA AG zu kaufen. Diese Firma agiert wie die Internetfirmen in den 90er Jahren, als es gegen solche Machenschaften noch keine Gesetze gab. Aber heute ist es anders!

Als nächste werde ich die Firma beim Konsumentenschutz anzeigen.

ps: Rechtschreibfehler waren erwünscht

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Öffentlicher Verkehr im Weinviertel

November 21, 2008 · 3 Kommentare

Mit der Fahrplanumstellung im Dezember auf der Linie S 2 werden für hunderte schüler die Fahrzeiten so drastisch verschlechtert, dass man sich fragen muß, ob die bahn auch noch die letzten Kunden vergraulen möchte. Für viele Pendler oder schüler gibt es gar keine sinnvolle Verbindung mehr. Oder aber Sie müssen Stundenlang auf den Zug warten. Das dies bei den nicht vorhandenen Warteräumen alles andere als angenhem ist , kann man sich ja vorstellen!

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Der Pfuscher Installateur von Penzing

Juli 23, 2008 · Kommentar schreiben

„I am a Pfuscher baby so why don´t you kill me?“

Solltet ihr in der Wohnung Installationsarbeiten haben und einen Pfuscher suchen, dann kann ich euch schon einmal von einem abraten.

Im 14. Bezirk in Wien beim Obi arbeitet anscheinend ein Herr der über die Arbeit beim Obi seine Kunden aufgabelt. Er kommt mit dem Spruch, dass er nebenbei Selbstständig in der Installationsbranche arbeitet. Das ist ja jetzt nichts Schlechtes. Denn wenn man einen guten Pfuscher findet, kann man sich immer glücklich schätzen. Nur dieser Mann kann dieses Handwerk nicht gelernt haben. Denn so schlecht und ahnungslos ist bestimmt keiner, der es als Beruf gelernt hat.

So passierte es bei Bekannten. Sie benötigten dringend Hilfe. Sie mussten eine alte Heizung entfernen und dadurch den Zulauf und den Ablauf verbinden. Die Heizung ist nämlich mit den anderen Heizungen in der Wohnung seriell geschalten, kann man sagen. Der Pfuscher von Penzing sollte mit sogenannten „Lötfittings“ die Stelle überbrücken.

Wenn man das Material plus die 5 Minuten Lötarbeit zusammenrechnet, was ein Professionist getan hat, dann käme man auf einen Preis zwischen € 3,- und € 5,-. Ein „Lötfitting“ kostet zwischen 15 Cent/Stück und 40 Cent/ Stück. Rechnet man dann noch die 5 Minuten Lötarbeit hinzu, die laut des Professionisten auch schlecht gemacht wurde, kommt man auf satte € 3,- bis € 5,-. Hätte dieser Mann jetzt € 20 verlangt wäre es für alle Beteiligten nicht so schlimm gewesen.

Aber der Mann verlangte satte €50,-. Eine schöne Gewinnspanne, wenn man sich überlegt das der „Selbstständige Instalateur Pfuscher“ den Betrag Brutto für Netto bekommt

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Ich mag das iPhone und Apple nicht!

Juli 17, 2008 · 1 Kommentar

„Ich mag das iPhone und Apple nicht!“

Diese Überschrift fand ich auf Marc Ruefs Blog und mir wurde warm ums Herz. Seitdem das iPhone raus kam frage ich mich was die Leute daran finden. Das erste (1G?) iPhone war meiner Meinung absoluter Schrott.

Ich habe auf meinem 2ten Blog einige Male meinen Unmut über das iPhone ausgelassen. Am Anfang war es wirklich schlimm. Überbezahlte Techniker und Programmierer schafften nicht das was Geeks, Gizmodos, Engageders und Technikwahnsinnige in kürzester Zeit schafften. Ich beschuldigte Steve Jobs auch, dass er absichtlich ein unvollständiges Telefon am Markt schmiss und mit den fleißigen Bienchen im Netz liebäugelte. Dadurch erledigte die Underground Community die Arbeit, welche eigentlich Apple machen hätte sollen und man musste keine teuren Marktstudien durchführen lassen, weil die Community sowieso nur das Ergänzte was sie wollte und brauchte. Großzügigerweise schmiss Steve Jobs noch ein Entwickler Kit ins Netz, damit sich die Geeks leichter taten die Arbeit von Apple zu erledigen. Immerhin kostete das erste iPhone zwischen €300,- und €450,-. Und für den Preis musste man noch daran arbeiten, damit es das konnte was halb so teure Handys anderer Hersteller schon längst konnten. Das ist so, als wenn sie sich ein Auto kaufen das nur einen Gang hat und um schneller zu fahren müssen sie erst die Gangschaltung erfinden und selbst einbauen.

Ich habe dann nach einiger Zeit entschieden auf meinem Blog nicht mehr über das iPhone zu schreiben. Weil es meiner Meinung nach einfach überbewertet wird und eine Kundenverarschung.ist. Marketing ist gut, aber wenn ein Produkt zu 90% aus Marketing besteht ist es seinen Preis nicht wert. Wer sich Apple Produkte kauft muß halt oft in den sauren Apfel beissen. Eine gute Sache hatte das iphone natürlich schon. Die anderen Handyhersteller sind wieder aufgewacht und zeigte wieder etwas mehr Fantasie in der technischen Entwicklung und im Design.

Aber weil ich den netten Bericht auf der Site von Marc gesehen habe, konnte ich mich nicht zurückhalten.

Und warum die Applianer noch so vehement den Applerechner verteidigen, vor allem mit den gleichen Argumenten, die sie auch benutzten bevor Apple eine Intel CPU verwendete und auf vielen Applerechnern Windows lief. Es gibt nun genauso viele Fehler und Viren wie bei Ottonormalverbraucher- PCs. Vor der Intel CPU war Apple wirklich etwas besonderes das ist unbestritten. Aber heute ist es auch nur noch ein Stück PC. Alleine das Design ist noch immer sehr cool.

Hier ein kleiner Aussschnitt aus Marc Rueffs Eintrag.

Ja, ich mag das iPhone nicht. Wieso? Da gibt es viele Gründe. Der nüchternste ist, dass es nur ein Stück Elektronik ist, mit dem man eher unspektakuläre Dinge machen kann. Telefonieren zum Beispiel. Oh ja, man kann damit auch ins Internet. Aber das konnte ich auch schon mit meinem Nokia 9100, das ich vor über 10 Jahren gekauft hatte. Und auch mit dem 9110, das ich rund zwei Jahre spaeter gekauft hatte. Und mit dem 9210, das ich ebenfalls kaufte, aber nach zwei Monaten kaputt machte, weil es nonstop abstürzte. Ach ja, und mit all den anderen Highend-Gadgets, wie sie zum Beispiel sehr schön (ästhetisch und technologisch) durch HTC vorangetrieben wurden.

Ich habe es also schon „gesehen“, wie es ist, mit einem multifunktionalen Handy herumzulaufen. Überall Emails lesen, überall Surfen, überall Fotos anschauen, überall Musik hören. Sehr gut. Doch brauch ich das? Nein, eher weniger. Ich bin an einem Arbeitstag rund 10 Stunden im Büro und habe dort einen ADSL-Anschluss, den ich von meinen 3 Rechnern aus bedienen kann. Am Abend nach Hause brauche ich rund 45 Minuten und dann hab ich wieder Internet. Und zwar über eine 10 Mbit Leitung, an der ich 7 Rechner angeschlossen habe. Wieso sollte ich auch noch unterwegs Internet und einen „Rechner“ dabei haben? Sowas brauch ich nicht, wie viele andere auch nicht….unbedingt weiterlesen

DVD-Hacker ärgert Apple

iPhone mein Unwort 2008?

Webshop bietet gleich zwei Apple-Klone im Produktportfolio an

iPhone-2.0-Firmware geknackt – Internet und Kommunikation

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Wiener Städtische Versicherung – Ihre Sorgen möchten wir haben“

Juni 5, 2008 · 2 Kommentare

„Ihre Sorgen möchten wir haben“

Ein Satz der so nicht stimmt, denn er müsste wie folgt heissen.:“Ihre Sorgen haben sie wegen uns“.

Ich zumindest hätte mir viele Sorgen ersparen können. Natürlich hätte mir das gleiche auch bei einer anderen Versicherung passieren können, aber ich habe meine Erfahrung eben bei der Wr. Städtischen gemacht.

Das Drama fing an, als ich mir eine langweilige Pensionsversicherung von einem Bekannten andrehen lies. Bei der Versicherung würde ich nach 25 Jahren gerade €100,-/ Monat bekommen. Als mir das bewusst wurde wollte ich die Versicherung los werden. Weiters nahm ich den Namen meiner Frau an und schickte einen eingeschriebenen Brief an die Versicherung um meinen Namen in den Polizzen zu ändern. Und zu guter letzt wechselte ich meinen Wohnsitz und wollte auch das meiner Versicherung mitteilen.

Meinen Namen hatte die Versicherung nach einem Jahr nicht geändert. Im Jänner schickte ich einen eingeschriebenen Brief, indem ich noch einmal einen Brief mitschickte damit mein Name geändert wird. Und außerdem bat ich um eine Reduzierung meiner Pensionsversicherung.

!3! Monate später bekam ich einen Brief wo ich noch mit meinem alten Namen angeschrieben wurde. In dem Moment fing ich an mich zu ärgern. Ich rief bei einer Hotline der Versicherung an und es wurde mir gesagt, dass sie dem sofort nachgehen werden. Kurze Zeit später bekam ich einen Anruf, wo mir eine Dame erklärte, dass sie eine Systemumstellung hätten und die Änderung meines Namens in Bearbeitung sei. Aber leider muss sie mir mitteilen dass ich noch einen Brief für die Reduzierung der Pensionsversicherung schicken müsse, weil sie diesen verschlampt (O-Ton Sachbearbeiterin) hätten. Nun ärgerte ich mich noch mehr über diese Firma und machte mir Gedanken, wie diese Firma, Millionen Daten verwalten will die sie in zig Jahren auszahlen sollten, wenn sie es nicht einmal schafften leichte Verwaltungsarbeiten durchzuführen.

1 Woche später rief mich ein „fröhlicher“ Außendienstmitarbeiter an, der mich fröhlich fragte ob ich irgendwelche Wünsche hätte, oder ob er mir helfen könnte. Ich erzählte meine Geschichte ein drittes oder viertes Mal, wer weiß das schon so genau. Er meinte, er wird sich um alles kümmern und machte sich mit mir einen Termin aus. Lange Rede kurzer Sinn, er kam nicht. Daraufhin platzte mir der Kragen und ich rief die Beschwerdestelle bei der Wr. Städtischen Versicherung an. Da hob eine nette Dame mit einem holländischen Namen ab. Dieser Dame erzählte ich dann auch noch meine Situation, mit dem Gefühl, dass ich diese Geschichte selbst nicht mehr hören konnte. Gut, sie hörte geduldig zu und versicherte (:-)) mir, sich um alles zu kümmern. Ich dachte mir dass jetzt endlich mein Name geändert, meine Versicherungseinlage reduziert, meine Adresse geändert und meine Haushaltsversicherung erweitert werden würde. Es hatte sich mittlerweile einiges an Arbeit zusammengesammelt.

30 min. später rief mich ein Mitarbeiter der Firma aus !Salzburg! an und begrüßte mich mit einem unsicheren : „Guten Tag ich soll sie anrufen, aber ich weiß nicht ganz warum!“

Bevor er weiterreden konnte erklärte ich ihm, dass ich die Geschichte jetzt nicht noch einmal erzähle. Ich äußerte ausdruckstark meinen Ärger und sagte ihm, dass mich die Wiener Städtische am Arsch lecken konnte. Sie sollten in die Beschwerdestelle jemanden setzen der genug Hirn hatte um Beschwerden zu verstehen. Die Dame kann mich auch kreuzweise am Arsch lecken. Ich will weg von der Städtischen. Dieser Hirnverbrannte Verein konnte mich vergessen. Aber leider ist man heute mit Sparformen und Versicherungen so dermaßen gefangen, dass man nur mit großen Verlusten aus diesen Verträgen kommt. Und das machte mich noch einmal wütender. Mich machte die Hilflosigkeit und die Frechheit wütend. In Wahrheit ist man mit seiner Unterschrift unter einen Vertrag der Firma total ausgeliefert.

Der Mitarbeiter blieb absolut freundlich und meinte, dass er sich jetzt auch ärgern würde an meiner Stelle. Danke, das tut gut. Ich sagte ihm noch das er der Frau Van blablabla schöne Grüße ausrichten soll. Sie kann mich einmal und ich werde den Konsumentenschutz die ganze Geschichte schreiben

Eine Woche später bekam ich ohne ein nochmaliges, schriftliches Ansuchen eine Polizze meiner neuen Haushaltsversicherung mit meinem richtigen Namen, der richtigen Adresse und neben diesem Brief fand ich die Polizze der Pensionsversicherung, welche aufs Minimum reduziert wurde.

Fakt:

Namensänderung dauerte ca. 11 Monate

Reduzierung der Versicherung 4 Monate

Adressänderung und Änderung der Haushaltsversicherung kosteten keine Zeit aber Nerven.

Ps.: Der Außendienstmitarbeiter rief mich einen Tag nach dem Termin an und verkündete fröhlich dass er jetzt beim Treffpunkt sei….

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Microsoft und das 1632 Dollar teure Vista-Upgrade

Mai 27, 2008 · Kommentar schreiben

Eigentlich wollte sich der Amerikaner „Bill“ nur eine Ausgabe von Windows Vista in der teuren Ultimate Edition kaufen, doch durch Fehler bei der Kaufabwicklung steckt sein Konto nun in den Miesen – Microsoft hatte den Kaufpreis fälschlicherweise ganze sieben Mal abgebucht.

Dies berichtet das US-Verbraucherblog Consumerist. Nach Angaben von Bill wollte er Microsofts Online-Shop Windows Marketplace nutzen, um eine Vollversion von Vista Ultimate zu erwerben. Während des Bestellprozesses wurden ihm jedoch Fehlermeldungen angezeigt, die besagten, dass die Abwicklung derzeit nicht möglich sei.

(mehr…)

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Einmal-DVDs zerstören sich in 48 Stunden selbst

April 18, 2008 · Kommentar schreiben

Endlich hat die Industrie wieder einen Weg gefunden die Müllberge zu vergrössern. Durch diese Marketing Idee, wird jedesmal 48 Stunden nach dem ersten Ansehen eine DVD plus Hülle unbrauchbar für den Konsumenten. Dasdurch wird sich die Wegwerffrequenz um einiges erhöhen.

Ich sage, bitte kaufen sie solche DVDs nicht

Bericht

Sich selbst zerstörende Einmal-DVDs werden derzeit als neuer Vertriebsweg für Filme genutzt. Die Datenträger werden laut dem Magazin „Zdnet“ in der Fachsprache als DVD-Disposal (DVD-D) bezeichnet. Werden die sich darauf befindenden Daten – zum Beispiel Filme – einmal abgespielt, beginnt ein physikalischer Prozess. Nach 48 Stunden soll das Steuerungsmenü auf dem Datenträger unbrauchbar sein. Folglich können Filme nur innerhalb der kurzen Zeitspanne angesehen werden, das allerdings beliebig oft. In München werden Filme auf solchen DVDs bereits in einigen Geschäften verkauft. Nach dem Kauf können die Scheiben nahezu unbegrenzt gelagert werden. Die Selbstzerstörung beginnt erst nach dem ersten Ansehen der Filme. In einigen europäischen Ländern wie Frankreich und Italien sind Wegwerf-DVDs bereits seit einiger Zeit im Handel.

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Beschwerde Mail an das Busunternehmen Dr. Richard

April 18, 2008 · Kommentar schreiben

Sehr geehrte Damen und Herren!

Seit ca. 1 Jahr wundere ich mich über den Fahrstil ihrer Buschauffeure.
Ich glaube es handelt sich bei den großen weißen Bussen um ihre Charterlinie.

Worüber ich mich beschweren will, ist die fahrerische Willkür die von ihren Angestellten an den Tag gelegt wird. Ich schreibe hier nur von den Fahrern ihres Unternehmens, welche um ca. 6:00 Uhr über die Wienzeile fahren.

Ich beobachtete schon sehr gefährliche Situationen von anderen Verkehrsteilnehmern, und ich war mittlerweile auch schon zwei Mal in großer Gefahr. Einige Autofahrer mussten in Kurven Notbremsungen durchführen weil ihnen die Fahrbahn zu eng wurde. Meistens ist es so, dass sich Autofahrer gar nicht überholen trauen, weil ihre Busfahrer mit 60 km/h – 70 km/h fahren und in den Kurven, welche sie viel zu schnell anfahren, fasst die Hälfte der zweiten Spur mitnehmen.

Ich fahre noch dazu mit einem Motorrad und mir ist die besagten 2 Mal schon fasst das Herz stehen geblieben, wegen einer ihrer Busse.

Heute passierte es wieder, dass ich neben einem ihrer Busse kam. Dieser kam so weit in meine Spur das ich ihn mit ausgestreckter Hand hätte berühren können. Sie können sich vielleicht vorstellen, dass man sich auf einem Motorrad, in dieser Situation nicht mehr wohl fühlt in seiner Haut.

Ich versuchte dem Fahrer zu deuten, dass er besser schauen sollte und nicht mit überhöhter Geschwindigkeit in die Kurven fahren sollte. Bei der Kreuzung machte er daraufhin die Bustüre auf. Wo ich ihm dann meine Meinung auch akustisch mitteilen konnte. Ihr Fahrer wusste aber nichts Besseres als mich wüst zu beschimpfen. Und als ich ihm sagte, dass ich bei so einer Situation zumindest schwer verletzt werden könnte, meinte ihr charmanter Busfahrer ich solle mich „schleichen“. Weitere Beschimpfungen konnte ich nicht mehr hören, da es grün wurde und ich losfuhr um den Verkehr nicht aufzuhalten. Ich ärgerte mich dermaßen über das Benehmen und die Uneinsichtigkeit dieses Fahrers, dass ich ihnen jetzt diese Mail schreibe.

Mein Fazit ist:

  • Ihre Buschauffeure nehmen keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer
  • Ihre Chauffeure fahren viel zu schnell im Stadtgebiet. Sie könnten bei einer Gefahrensituation, z.B.bei Fußgängern, gar nicht mehr reagieren.
  • Ihre Fahrer bringen andere Verkehrsteilnehmer in große Gefahr
  • Ihre Fahrer haben kein Benehmen und werden leicht ausfällig

Da mir mein Leben zu wichtig ist, werde ich sie bei der nächsten gefährlichen Situation folgende Schritte unternehmen:

  • Ich werde sie bei der Polizei anzeigen.
  • Ich werde sie beim ÖAMTC und ARBÖ melden
  • Ich werde irgendeine Zeitschrift, einen Radiosender oder ein Fernsehformat finden die meine Erläuterungen nachprüfen werden
  • Ich werde an das zuständige Amt schreiben und Beschwerde einreichen.
  • Ich werde es allen politischen Vertretern des Bezirkes melden, irgendwer wird sich dafür interessieren.

Einfacher für sie wäre es, wenn sie mit ihren Fahrern reden.

Ich hoffe das sie diese Beschwerde ernst nehmen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

_______________________________________________________________________________________________

Die Antwort des Busunternehmens:

Sehr geehrter Herr Konsument!

Wir danken für Ihre E-Mail in der Sie uns über den rücksichtslosen Fahrstil einiger Busfahrer in Kenntnis setzen. Das betreffende Lenkpersonal wurde mit Ihrer Beschwerde (ohne Angabe Ihrer Namen/Mailadresse) konfrontiert und vorerst mündlich abgemahnt. Seitens der Firmenleitung wurde eindringlich auf ein korrektes Einhalten der STVO hingewiesen.

Bei einem Berufskraftfahrer, welcher große Verantwortung für „seine“ Fahrgäste trägt geht man davon aus, dass er sich im Straßenverkehr auch gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern beispielhaft verhält.

Da wir großen Wert darauf legen, bzw. es als unsere Pflicht sehen nur gut geschultes, verantwortungsbewusstes Personal auf unseren Bussen einzusetzen, ersuchen wir Sie , falls Sie wieder eine negative Beobachtung machen uns eventuell das Kennzeichen oder eine genaue Uhrzeit bekannt zu geben, damit wir gezielt gegen diesen Lenker vorgehen können.

Wir entschuldigen uns in aller Form für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten. Unsere Außendienstmitarbeiter werden auf der Wienzeile künftig sporadisch Kontrollen durchführen.

Mit freundlichen Grüßen

XXX

XXX

Guten Tag Fr. XXX!

Vielen Dank für ihre Antwort und die Entschuldigung.
Ich kenne ihr Unternehmen und bin immer zufrieden gewesen. Deshalb verstehe ich es nicht, warum die Fahrer so agieren.

Dieser Fall war am besagten Tag zwischen 06:15 Uhr und 06:30 Uhr.

Es tut mir leid wegen den Unannehmlichkeiten

und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

der Konsument

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