“Ihre Sorgen möchten wir haben”
Ein Satz der so nicht stimmt, denn er müsste wie folgt heissen.:”Ihre Sorgen haben sie wegen uns”.
Ich zumindest hätte mir viele Sorgen ersparen können. Natürlich hätte mir das gleiche auch bei einer anderen Versicherung passieren können, aber ich habe meine Erfahrung eben bei der Wr. Städtischen gemacht.
Das Drama fing an, als ich mir eine langweilige Pensionsversicherung von einem Bekannten andrehen lies. Bei der Versicherung würde ich nach 25 Jahren gerade €100,-/ Monat bekommen. Als mir das bewusst wurde wollte ich die Versicherung los werden. Weiters nahm ich den Namen meiner Frau an und schickte einen eingeschriebenen Brief an die Versicherung um meinen Namen in den Polizzen zu ändern. Und zu guter letzt wechselte ich meinen Wohnsitz und wollte auch das meiner Versicherung mitteilen.
Meinen Namen hatte die Versicherung nach einem Jahr nicht geändert. Im Jänner schickte ich einen eingeschriebenen Brief, indem ich noch einmal einen Brief mitschickte damit mein Name geändert wird. Und außerdem bat ich um eine Reduzierung meiner Pensionsversicherung.
!3! Monate später bekam ich einen Brief wo ich noch mit meinem alten Namen angeschrieben wurde. In dem Moment fing ich an mich zu ärgern. Ich rief bei einer Hotline der Versicherung an und es wurde mir gesagt, dass sie dem sofort nachgehen werden. Kurze Zeit später bekam ich einen Anruf, wo mir eine Dame erklärte, dass sie eine Systemumstellung hätten und die Änderung meines Namens in Bearbeitung sei. Aber leider muss sie mir mitteilen dass ich noch einen Brief für die Reduzierung der Pensionsversicherung schicken müsse, weil sie diesen verschlampt (O-Ton Sachbearbeiterin) hätten. Nun ärgerte ich mich noch mehr über diese Firma und machte mir Gedanken, wie diese Firma, Millionen Daten verwalten will die sie in zig Jahren auszahlen sollten, wenn sie es nicht einmal schafften leichte Verwaltungsarbeiten durchzuführen.
1 Woche später rief mich ein “fröhlicher” Außendienstmitarbeiter an, der mich fröhlich fragte ob ich irgendwelche Wünsche hätte, oder ob er mir helfen könnte. Ich erzählte meine Geschichte ein drittes oder viertes Mal, wer weiß das schon so genau. Er meinte, er wird sich um alles kümmern und machte sich mit mir einen Termin aus. Lange Rede kurzer Sinn, er kam nicht. Daraufhin platzte mir der Kragen und ich rief die Beschwerdestelle bei der Wr. Städtischen Versicherung an. Da hob eine nette Dame mit einem holländischen Namen ab. Dieser Dame erzählte ich dann auch noch meine Situation, mit dem Gefühl, dass ich diese Geschichte selbst nicht mehr hören konnte. Gut, sie hörte geduldig zu und versicherte (:-)) mir, sich um alles zu kümmern. Ich dachte mir dass jetzt endlich mein Name geändert, meine Versicherungseinlage reduziert, meine Adresse geändert und meine Haushaltsversicherung erweitert werden würde. Es hatte sich mittlerweile einiges an Arbeit zusammengesammelt.
30 min. später rief mich ein Mitarbeiter der Firma aus !Salzburg! an und begrüßte mich mit einem unsicheren : “Guten Tag ich soll sie anrufen, aber ich weiß nicht ganz warum!”
Bevor er weiterreden konnte erklärte ich ihm, dass ich die Geschichte jetzt nicht noch einmal erzähle. Ich äußerte ausdruckstark meinen Ärger und sagte ihm, dass mich die Wiener Städtische am Arsch lecken konnte. Sie sollten in die Beschwerdestelle jemanden setzen der genug Hirn hatte um Beschwerden zu verstehen. Die Dame kann mich auch kreuzweise am Arsch lecken. Ich will weg von der Städtischen. Dieser Hirnverbrannte Verein konnte mich vergessen. Aber leider ist man heute mit Sparformen und Versicherungen so dermaßen gefangen, dass man nur mit großen Verlusten aus diesen Verträgen kommt. Und das machte mich noch einmal wütender. Mich machte die Hilflosigkeit und die Frechheit wütend. In Wahrheit ist man mit seiner Unterschrift unter einen Vertrag der Firma total ausgeliefert.
Der Mitarbeiter blieb absolut freundlich und meinte, dass er sich jetzt auch ärgern würde an meiner Stelle. Danke, das tut gut. Ich sagte ihm noch das er der Frau Van blablabla schöne Grüße ausrichten soll. Sie kann mich einmal und ich werde den Konsumentenschutz die ganze Geschichte schreiben
Eine Woche später bekam ich ohne ein nochmaliges, schriftliches Ansuchen eine Polizze meiner neuen Haushaltsversicherung mit meinem richtigen Namen, der richtigen Adresse und neben diesem Brief fand ich die Polizze der Pensionsversicherung, welche aufs Minimum reduziert wurde.
Fakt:
Namensänderung dauerte ca. 11 Monate
Reduzierung der Versicherung 4 Monate
Adressänderung und Änderung der Haushaltsversicherung kosteten keine Zeit aber Nerven.
Ps.: Der Außendienstmitarbeiter rief mich einen Tag nach dem Termin an und verkündete fröhlich dass er jetzt beim Treffpunkt sei….